Christian


Ursprünglich als Umweltexperte ausgebildet entschied sich Christian Apschner im dreißigsten Lebensjahr, sein Leben ganz dem Tanz und der Bewegung zuzuwenden. Im Laufe seiner nunmehr mehr als 20-jährigen Praxis mit Contact Improvisation, zeitgenössischen Tanztechniken und Körperarbeit, begann er sich mehr und mehr für die ganzheitlichen Aspekte somatischen Lernens zu interessieren.

Er lernte von Nancy Stark Smith, Daniel Lepkoff, Randy Warshaw, Andrew Harwood, Kirstie Simson, Barbara Mahler, Frey Faust, David Zambrano und vielen anderen bedeutenden Pädagog_innen und verfügt über fundierte Kenntnisse in zahlreichen zeitgenössischen Tanz- und Körperarbeitstechniken.

Gemeinsam mit maRia Probst leitet er rollingpoint – Verein für Contact Improvisation und artverwandte Tanz- und Bewegungsformen und arbeitet als Praktiker in den beiden Körperarbeitsmethoden Trager® Psychophysische Integration und Ortho-Bionomy®. Seit 2003 leitet er regelmäßig Kurse und Workshops im In- und Ausland für ein breites Spektrum an Menschen mit unterschiedlichsten Bewegungserfahrungen und entwickelte seine spezifische Bewegungstechnik „3-D Flow Movement“.

Neben seinen eigenen künstlerischen Projekten arbeitet Christian gelegentlich als freelance Performer. Es bestehen eine Reihe von Kollaborationen mit anderen auf der somatischen Ebene arbeitender Künstler_innen und Pädagog_innen wie Kerstin Kussmaul und maRia Probst im Kollektiv „SOMEX group“. Weitere Aktivitäten umfassen die Leitung des outdoor performance Projektes „Arnika“ sowie die Erarbeitung des 52-minütigen Solostückes „Mirror Fallin´ off the Wall“ im Jahr 2008. Das fortlaufende Community-Projekt „Sharing the Dance“ im Tanzquartier Wien versteht sich als Teil eines künstlerischen und sozialen Lebenskonzepts. Es ermöglicht künstlerische Praxis und Weiterentwicklung auf individueller und gemeinschaftlicher Ebene.

Christians Auftrag ist es, Körperarbeit und Tanz als ein Werkzeug lebenslangen somatischen Lernens allen Menschen unabhängig vom Bewegungs-erfahrungshintergrund zugänglich zu machen.

Mehr Informationen auf der persönlichen homepage www.retune.at