rollingpoint-Solidarfond

Der "rollingpoint-Solidarfonds"

Hintergrund:

Seit 20 Jahren forschen wir mit viel Einsatz und Freude, Idealismus und vor allem mit Überzeugung am Sinn an der Sache an dem, was man heute u.a. auch mit den Begriffen embodiment, somatisches Lernen oder Arbeit mit dem Leib- und Körpergedächtnis umschreiben würde.
 In unserer Arbeit erhielten wir in den vergangenen Jahren ganz viel positive Wertschätzung. Dies hat uns besonders motiviert, kontinuierlich weiterzuforschen und uns weiterzuentwickeln. Zuletzt sind es vor allem auch die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse aus Neurobiologie, Neurophysiologie und Kognitionsforschung, die unsere Argumentation stärken, wie wichtig ein gutes Zusammenspiel von bewusstem Bewegen, Empfinden, Fühlen sowie Denken und Handeln für das Gelingen des Projekts „Menschheit“ ist.



Von Beginn sahen wir es als sinnvoll an, eigenverantwortliches Lernen zu fördern und unser wachsendes Körperwissen möglichst vielen Menschen als "open source" Ressource zur Verfügung zu stellen und dabei einen hohen Qualitätsstandard durch differenzierte Reflexion in einer Zusammenschau mit den unterschiedlichen Wissensdisziplinen und mit einem klaren Kunstkontext zu suchen. Dies steht bewusst im Gegensatz zum beobachtbaren Trend, Körperwissen und -methoden markenrechtlich abzuschotten oder an der Oberfläche bleibende Ausbildungen zu verkaufen.

Da wir ohne Förderungen das Auslangen finden, ist unsere Arbeit kein leichtes finanzielles Unterfangen. Wir wissen, dass trotz unserer moderaten und differenzierten Preisgestaltung, aufgrund der extrem ungleichen Einkommensverteilung, sich vor allem jüngere Menschen unser Bewegungs- und Lernangebot manchmal nur schwer leisten können. Immer wieder hören wir von Studierenden verschiedenster Ausbildungsrichtungen, wie wichtig und sinnvoll es wäre, diese Form des Lernens ins Studienangebot aufzunehmen. Scheinbar unbeeinflusst von den wissenschaftlichen Erkenntnissen geht der Trend im öffentlichen Bildungssystem leider immer noch zum Teil in die falsche Richtung. Von der öffentlichen Hand hoch dotierte Maßnahmen in Richtung Gesundheitsförderung durch Bewegung gehen weitgehend ins Leere.


Die Idee:

Wir gründen mittels crowdfunding eine Art „rollingpoint-Solidarfonds“, aus der wir in erster Linie jüngeren in Ausbildung stehenden Menschen die Teilnahme an unserem Kursangebot ermöglichen, konkret erstmals für die Kurse und Workshops im Wintersemester 2014/15.

Somit können jene, die vom Sinn unserer Arbeit überzeugt und in der glücklichen Lage sind, über ein überdurchschnittliches Einkommen zu verfügen, Menschen solidarisch unterstützen, deren Einkommen zu gering ist, um unser Kursangebot zu nutzen. Die Mittel aus dem Solidarfonds werden zweckgewidmet in einer nachvollziehbaren Form 1:1 an unterstützungswürdige KursteilnehmerInnen weitergeleitet um damit die Teilnahmekosten zu ermäßigten Preisen teilweise oder vollständig abzudecken.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir die eine oder andere Unterstützung für diesen Solidarfonds erhalten würden und sind für die Weiterleitung dieses Anliegens an einen größeren Personenkreis dankbar, ebenso über feedback und weitergehende Anregungen.

Ganz besonders wollen wir uns bei den motivierten KursbesucherInnen bedanken, die auch bisher schon durch Ihre Teilnahme unsere Arbeit ermöglicht haben!